fototour nach wien

nach über 10 jahren waren wir vom 12.-19.07.2015 mal wieder in wien. die zweitgrößte deutschsprachige stadt ist so ganz anders wie berlin. auch hier ist die geschichte allgegenwärtig. trotzdem war ich überrascht, was sich alles getan hat. wir waren schon oft in wien, da meine lieblingsschwester dort ihr glück gefunden hat.

etwas pech hatten wir mit dem wetter; es war sonnig und sehr warm. bei teilweise 38° war es schon sehr anstrengend, mit schwerer kameraausrüstung die stadt zu erkunden, man wird halt auch nicht jünger. nachts kühlte es auch nicht ab, und die wirklich komfortable wohnung hatte leider keine klimaanlage.

ich parkte meinen wagen für ca. eine woche in einer garage, ein teures vergnügen. die stadt lässt sich aber hervorragend mit öffentlichen verkehrsmitteln und zu fuss erkunden.

susanne hatte es da mit ihrer ausrüstung schon etwas besser, da sie nur noch mit ihrer olympus unterwegs war, ihre canon blieb zu hause. da konnte man schon etwas ins grübeln kommen, zumal sie bei schwierigen lichtsituationen, bedingt durch den eingebauten stabilisator, eindeutig die besseren fotos machen konnte.

susanne konnte sich sogar in wien noch ein superweitwinkel 7-14mm/2,8 für die olympus zulegen, eine wirklich gerade noch rechtzeitige investition in die ausrüstung. der fotoladen hieß foto sobotka und hatte wirklich diverse objektive vorrätig, auf die wir in deutschland noch vertröstet wurden.

ich hatte mir vorher überlegt, was wir uns in einer knappen woche anschauen könnten.

auf jeden fall wollte ich zum palmenhaus im schlosspark schönbrunn. das hatte ich bereits zu analogzeiten abgelichtet und es war eines meiner lieblingsobjekte, immerhin das größte palmenhaus in europa.

 

 

ausserdem stand der tiergarten schönbrunn auf dem programm, der älteste zoo der welt, der gerade zum vierten male auch als bester zoo europas gekürt wurde. wir waren gespannt.

dann gab es auch noch das haus des meeres, das ich noch nicht kannte. von dort hat man auch eine fantastische aussicht über die dächer der stadt. es beherbergt verschiedene aquarien in einem ehemaligen flakturm.

das kunsthistorische und naturhistorische museum waren ebenfalls gesetzt und sind alleine wegen der tollen innenarchitektur den eintritt wert.

ein muss war auch ein spaziergang über den prater zur blauen stunde mit meinem neffen markus.

 

 

ausserdem wollten wir uns noch die gasometer ansehen.

 

 

ein architektonisches highlight war auch die neue architektur der stadt wie z.b. der campus der wirtschaftsuniversität, die unocity und vieles mehr.

der neue südbahnhof und hauptbahnhof sind imposante Bauwerke des neuen wiens. die stadt bietet speziell auf dem gebiet der architektur für jeden etwas, von der ringstraße, mit ihren imposanten historischen bauwerken über jugendstil bis zu der moderne.

was uns jedoch mit am besten gefiel war der lockere umgang mit uns fotografen. so konnten wir auch die innenräume des wiener justizpalastes ablichten. hierzu mussten wir nur durch eine sicherheitskontrolle hindurch, aber dies war kein problem. fantastische innenaufnahmen waren die belohnung.

die postsparkasse ist ein architektonisches juwel aus der jugendstilära. fotografieren war hier nach rückfrage ebenfalls erlaubt.

 

beeindruckend waren auch die vielfalt der kirchen in der stadt, für die ich früher kein auge hatte, franz von assisi kirche, karlskirche, votivkirche, peterskirche, stephansdom, maria vom siege seien hier erwähnt.

mit einem blick vom donauturm auf die stadt haben wir die woche in wien beendet.

für fotografen ist wien sicherlich eine der interessantesten städte in europa.

es gibt hier auch eine große aktive fotoszene, und an gut bestückten fotoläden herrscht auch kein mangel. fotoausstellungen gibt es zuhauf.

die woche war auf jeden fall sehr schnell vorbei, in wien waren wir von dem gesamtensemble so begeistert, daß wir sicherlich demnächst nochmals hinfahren werden.

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