peter

für mich ist die fotografie das schönste hobby der welt. man kann sich richtig austoben und schafft so einen ausgleich zum alltag. die möglichkeiten sind heute nahezu unbegrenzt, das digitale arbeiten macht alles möglich. einzig das individuelle können und die eigene bildidee sind die begrenzenden faktoren – jede reglementierung behindert das kreative.

es gab schon immer grundsatzdiskussionen, die das ende der fotografie beschworen. mit einführung der farbfotografie wurde diese verurteilt, weil die schwarz-weiß fotografie das einzig vorstellbare maß der dinge war. in den neunziger gab es diskussionen, ob die aufkommende digitalfotografie das ende der fotografie bedeutet. heute sind die handyfotos und 3d verarbeitung die themengebiete, die der fotografie den garaus machen sollen. jede weitere technische neuerung wird diese diskussion weiter anfachen. diese entwicklung wird immer weiter gehen.

damit man mich nicht falsch versteht, wer heute analog fotografiert reduziert sich wieder – kehrt zu den ursprüngen zurück. fotografieren mit plattenkameras in schwarz-weiß ist sicher eine der schönsten erlebnisse des fotografischen prozesses. hier muß das foto direkt auf den film gebannt werden, jede art der manipulation ist von vorne herein ausgeschlossen.

ich jedoch möchte mich aktuell keinem entwickler und fixierer mehr im labor aussetzen. die vorteile der bildbearbeitung erzeugen nachvollziehbare und reproduzierbare ergebnisse. für mich zählen fotos – bilder, egal wie diese entstanden sind. maßgebend ist das, was am schluß auf dem tisch liegt.

ich bevorzuge das finishing als print und nicht als digitale bilddatei. die qualität von prints sind das maß der dinge, denn nur ein sauber angefertigter print kann schliesslich das empfinden des fotografen korrekt wiedergeben.

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